Aug 21 2018
mauke ansteckend

Mauke ist eine Hauterkrankung, genauer gesagt ein Hautekzem, welches sich an der Fesselbeuge am Huf eines Pferdes befindet. Dabei handelt es sich um eine Entzündung und die ist bekanntlich nicht ansteckend, aber mitunter problematisch. Pferdebesitzer sollten schnellstmöglich handeln und die Mauke behandeln lassen. Immerhin leidet auch das Tier unter extremen Juckreiz und kratzt sich teilweise blutig. Schlechte hygienische Bedingungen und psychische Ursachen können ausgemacht werden, aber auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Tierheilpraktiker und Tierärzte haben in der Regel die richtigen Maßnahmen im Kopf.

Woher kommt die Mauke beim Pferd?

Mauke ist relativ hartnäckig und sitzt in der Haut der Fesselbeuge am Pferdehuf. Leicht lässt sie sich mit der Raspe verwechseln, welche sich über das komplette Bein des Pferdes erstreckt. Die meisten erkrankten Pferde sind Kaltblutrassen, aber natürlich kann theoretisch jedes Pferd daran erkranken. Generell ist schlechte Hygiene auslösend für die Mauke, beispielsweise wenn das Tier mehrere Stunden am Tag in feuchtem Einstreu stehen muss. Hier reagiert die Haut oft mit Entzündungen. Nässende Stellen werden meist auch von nassen Beinhaaren feucht gehalten, sodass der entzündlichen Entwicklung nichts mehr im Wege steht. Andere Pferde stecken sich aber an der Mauke nicht direkt am erkrankten Pferd an. Tritt die Mauke verstärkt in einem Stall auf, so ist nicht die Übertragung Schuld, sondern die allgemein schlechten Haltungsbedingungen.

Symptome und Auswirkungen

Die Mauke ist zwar weder ansteckend, noch lebensbedrohlich, allerdings kann es dem Pferd ganz schön das Leben schwer machen. Der Juckreiz des Tieres ist meist extrem stark, oft so stark, dass ruhiges Reiten nicht mehr möglich ist und sich das Pferd blutig beißt. Behandelt man die Mauke nicht, so kommt es zu schweren Verhaltensstörungen. Die entzündeten Stellen entzünden sich weiter und es kommt zu Infektionen. Behandelt werden kann die Mauke vom Tierheilpraktiker oder Tierarzt, welcher mit entzündungshemmenden Salben oder Antibiotika vorgeht.