Apr 7 2016

Eine Reitbeteiligung ist ein Vertrag zwischen dem Reiter, dem Halter oder dem Besitzer. Sie wird oft von jungen Reitern genutzt, wenn keine Möglichkeit besteht, ein eigenes Pferd zu besitzen. Dadurch erhält der Nutzer weitere Erfahrungen und das Pferd wird an mehreren Tagen geritten. Des Weiteren beinhaltet sie in der Regel auch eine anteilige Übernahme der Kosten.

Worauf sollte bei einer Reitbeteiligung geachtet werden?

Es sollten vorher Absprachen über ihren Umfang getroffen und idealerweise schriftlich festgehalten werden. Beinhaltet sie zum Beispiel auch die Teilnahme an Turnieren oder ist ein Ausritt möglich? Darüber hinaus sollten Fragen bezüglich der Haftpflichtversicherung geklärt werden.

Hier wird zwischen einer gelegentlichen und einer regelmäßigen Nutzung des Privatpferdes unterschieden. Wird im ersten Fall das Pferd unentgeltlich genutzt und ist das Fremdreiterrisiko in der Police eingeschlossen, erfolgt die Absicherung über die Haftpflichtversicherung des Pferdehalters.

Im zweiten Fall ist die Sache komplizierter, da sich die Haftpflichtversicherer in diesen Punkten stark unterscheiden. Darum liegt es in diesem Fall an den Vertragsparteien, die Details der Haftpflichtversicherung zu kennen, um hinterher keine Überraschungen zu erleben.

Wo kann eine Reitbeteiligung gefunden werden?

Grob gesagt gibt es zwei Wege eine Reitbeteiligung zu finden: Der erste Weg beinhaltet die persönliche Kontaktaufnahme mit einem Besitzer oder der zuständigen Person im Stall. Das geschieht oft, durch den Interessenten, der den Stall und das Pferd bereits kennt. Der zweite Weg beinhaltet die Suche nach Inseraten in Printmedien, aber natürlich auch über digitale Kanäle. Dort zeigt sich, dass ein Inserat immer häufiger in sozialen Medien gesucht und angeboten wird.

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