Apr 7 2016

Das Sommerekzem am Pferd ist eine Hautkrankheit, die durch eine allergische Reaktion hervorgerufen wird. Verantwortlich ist dafür der Speichel von stechenden Insekten, wie der von der Kriebelmücke und der Stechgnitze.

Bereits wenige Stiche reichen aus, um erste Symptome auszulösen. Meist entstehen anfangs kleine Pusteln, die für das Menschenauge kaum erkennbar sind. Allerdings sind diese mit einem starken Juckreiz verbunden. Durch ein Scheuern und Beißen an den betroffenen Stellen, wird dieser vom Pferd versucht zu stillen, doch dieser wird dadurch meist noch verstärkt, sodass offene blutige Wunden entstehen. Sammeln sich auf den betroffenen Stellen Bakterien und Pilze an, kann es sogar zu eitrigen Entzündungen kommen. Begleitend tritt eine starke Unruhe des Pferdes auf, da dieses einem permanenten Juckreiz und starken Schmerzen ausgesetzt ist.

Ist bekannt, dass das Pferd unter dieser allergischen Hautkrankheit leidet, muss unbedingt frühzeitig gehandelt werden, um dem Tier unnötige Sorgen zu ersparen. Da Insekten vor allem im Sommer ihre Hauptflugzeiten haben, kann man sich saisonal auf die Vorbeugung einrichten. Zudem zeigen sich Insekten sehr aktiv in der Dämmerung, Nacht und bei hoher Luftfeuchtigkeit, sodass man bei diesen Bedingungen das Pferd bevorzugt in der Stallhaltung stehen lassen sollte. Außerhalb dieser Zeitspanne kann stets ein Weidegang erfolgen. Es ist allerdings unbedingt darauf zu achten, dass hier das Pferd den Insekten nicht schutzlos ausgeliefert ist. Ein Stall mit Wänden und einem Vorhang sollte dem Tier bei einem möglichen Angriff Schutz gewähren. Als weitere Vorbeugungsmaßnahme eignen sich hervorragend Ekzemen-Decken, die saisonal beim Weidegang aufgesetzt werden müssen, um so das Pferd jederzeit zu schützen. Zudem kann das Auftragen von Repellentien auf der Haut Abhilfe verschaffen. Hierbei handelt es sich um ein Mittel, das zur Abwehr von Insekten eingesetzt wird.

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